Die Gemeinde Aichhalden unterstützt den Schulneubau für sehbehinderte, blinde und hörgeschädigte Kinder der stiftung st. franziskus heiligenbronn mit einer Spende in Höhe von 12.000 Euro.
Bürgermeister Ekhard Sekinger erklärte, dass derzeit acht Schul- und vier Kindergartenkinder aus Aichhalden in den Förderzentren der Stiftung betreuut würden. Diese Nähe sei optimal für die Kinder, da sie weiterhin bei ihren Eltern wohnen könnten.
Dies seien Gründe für den Gemeinderat gewesen, den Schulbau in dieser Höhe zu unterstützen. Sekinger zeigte sich überzeugt, dass das Geld in Heiligenbronn gut angelegt sei.
Der Vorsitzende des Fördervereins der Schule für Blinde und Sehbehinderte, auf dessen Vermittlung die Spende zustande gekommen war, Fritz Armbruster, seine Stellvertreterin Gaby Roming und der Leiter des Referats für Sozialmarketing der Stiftung, Andreas Precht, waren in die Sitzung des Aichhalder Gemeinderats gekommen, um sich "für diese außergewöhnlich großzügige Spende" vor Ort zu bedanken.
Die Gemeinde Aichhalden sei für die Stiftung ein wahrer "Leuchtturm" und nehme mit ihrer finanziellen Hilfe eine Vorreiterrolle ein, der sich vielleicht weitere Kommunen anschließen mögen, freuten sich Armbruster, Precht und Roming.
Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten zwei Jahre insgesamt eine Million Spendengelder zu sammeln, damit die Finanzierung der Schule gesichert sei, erklärte der Vorsitzende Armbruster und machte deutlich, dass dieses Vorhaben von der Elternschaft, die der Förderverin ja vertrete, voll und ganz unterstützt werde. Ein Achtel der benötigten Summe konnte bisher schon gesammelt werden.
Armbruster führte weiter aus, dass die bestehenden Schulgebäude teilweise sehr alt und nicht mehr sanierungsfähig seien. Behinderte Kinder Rollstuhl müssten von Betreuern die Treppen hoch und wieder hinunter getragen werden. Dies sei ein untragbarer Zustand. Deshalb sei der Schulneubau dringend erforderlich.
Andreas Precht von der Stiftung machte deutlich, wie hochgradig differenziert die Angebote in der Schule seien, um jedes einzelne Kind so individuell wie nur irgend möglich in seiner Entwicklung zu unterstützen. Dabei sei es erstaunlich, was für die Kinder erreicht werden könne.
Das Einzugsgebiet der Schulen umschließe das südliche Baden-Württemberg, viele der Schüler nähmen Anfahrtszeiten bis zu zwei Stunden auf sich. Auch dies unterstreiche, wie notwendig eine Spezialeinrichtung wie die Stiftung sei.
Precht bedankte sich ebenfalls beim Gemeinderat und lud die Gemeinderäte zum Besuch nach Heiligenbronn ein.
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